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IT-Venture GmbH

Engineering

Wie wir bauen.

Wir treffen Technologie-Entscheidungen mit demselben Massstab wie unsere Kunden: wartbar über Jahre, dokumentierbar gegenüber Revision und IT-Sicherheit, ablösbar ohne Abhängigkeit von einem einzelnen Lieferanten. Das schliesst eine ganze Reihe modischer Stacks aus und konzentriert uns auf wenige, dafür beherrschte Werkzeuge.

Diese Seite beschreibt den Stack, mit dem wir tatsächlich arbeiten, und das Setup, in dem wir ihn betreiben.

Stack

Wenige Werkzeuge, lange beherrscht.

Backend

Reife Toolchain, lange Support-Zyklen, statische Typsicherheit. Wir kennen .NET seit den frühen Versionen und bauen damit bis heute Plattformen, die über mehrere Generationen tragen.

  • C# / .NET (Core)

    Kernsprache aller Plattformen

  • ASP.NET Core

    Web-APIs, Worker-Services

  • Entity Framework Core

    Datenzugriff, Migrationen

  • SQL Server

    Etablierte Kundenbestände

  • PostgreSQL

    Standard für neue Plattformen

Frontend

Wir wählen Komponenten-Bibliotheken, die wir in fünf Jahren noch warten können und die unsere Kunden in regulierten Umgebungen einsetzen dürfen.

  • Angular

    Mit TypeScript, strict mode

  • Kendo UI

    Geprüft im Banking-Umfeld

  • HTML / CSS

    Kein unnötiger Framework-Overhead

Cloud & Infrastruktur

Cloud-native dort, wo der Anwendungsfall es trägt. Klassische Hosts dort, wo der Kundenbetrieb es vorgibt. Beides können wir.

  • OpenShift / Kubernetes

    Container-Plattform für neue Systeme

  • Keycloak

    OpenID Connect, Identity-Federation

  • Redis

    Pub/Sub für Echtzeit-Synchronisation

  • Traefik

    Ingress, Routing, TLS

  • Nginx

    Static-Serving für Frontends

  • GitOps CI/CD

    Reproduzierbare Deployments

Architektur in der Praxis

Eine Plattform, die horizontal skaliert.

Stellvertretend für mehrere unserer aktuellen Plattformen: ein Aufbau, den wir für eine Schweizer Bank cloud-fähig gemacht haben.

Anforderung. Das System bedient mehrere Hundert gleichzeitige Sessions. Server-Sent Events liefern Echtzeit-Updates an die Clients, unabhängig davon, an welchen Backend-Pod ein Client angebunden ist.

Lösung. Mehrere zustandslose .NET-Pods hinter Traefik als Ingress. Server-Sent Events fan-outen lokal pro Pod; zwischen den Pods läuft ein Redis-Pub/Sub als Event-Bus. Damit braucht der Ingress keine Sticky-Sessions, und Pods können ohne Verbindungsverlust hoch- und runterskaliert werden.

Identität. Keycloak als OIDC-Broker, eingebunden in den bestehenden Firmen-IdP. Sämtliche API-Calls und SSE-Subscriptions sind tokenbasiert authentifiziert.

Frontend. Angular-Bundle, von Nginx statisch ausgeliefert. Deployment vollständig deklarativ über GitOps in einen OpenShift-Cluster, inklusive Konfiguration, Secrets und Routes.

Ergebnis: horizontal skalierbar, ohne Sticky-Sessions, mit klarer Trennung zwischen Frontend, Backend und Identitätsschicht. Fällt ein Pod aus, übernimmt ein anderer ohne sichtbare Folgen für angemeldete Anwender.

Praxis

Wie wir liefern.

  • Source-Code beim Kunden

    Sämtlicher Quellcode liegt vollständig dokumentiert bei unseren Kunden. Bei unseren grossen Bankkunden ist das Vertragsstandard. Übergabe an einen anderen Anbieter wäre jederzeit möglich.

  • Lange Lebenszyklen, geplante Migrationen

    Mehrere unserer Plattformen sind über mehrere .NET-Generationen migriert worden, ohne Betriebsunterbruch. Wir planen Major-Upgrades als reguläre Releases, nicht als Sondervorhaben.

  • Wiederverwendung über Open Source

    Engineering-Bausteine, die wir mehrfach brauchen, landen in unserer eigenen ITVComponents-Bibliothek. So entsteht keine kundenspezifische Black-Box und kein Lock-in auf unsere Person.

  • Direkter Engineering-Kontakt

    Kein Sales-Layer, keine Account-Manager. Sie sprechen mit den Engineers, die Ihre Plattform tatsächlich bauen und betreiben.

Open Source

ITVComponents: unsere .NET-Engineering-Bibliothek.

Über 20 zusammen versionierte NuGet-Pakete, MIT-lizenziert, kontinuierlich gewartet seit 2021. Sie bilden die Grundlage vieler unserer Kundenlösungen und stehen jeder anderen Engineering-Organisation gleichermassen zur Verfügung.

Warum Open Source? Weil unsere Kunden kontinuierliche Wartbarkeit erwarten. Das geht nur, wenn die Bausteine nicht hinter einem privaten Repository verschwinden, sondern frei einsehbar, prüfbar und im Zweifel auch ohne uns weiterführbar sind.

Sie haben ein konkretes Vorhaben?

Wir besprechen Architektur und Trade-offs am liebsten direkt, ob es um ein kurzes Engineering-Sparring oder eine mehrjährige Plattform geht. Ohne Sales- Filter, ohne Hand-off.